Vertraue auf die Kraft der Moderne.
Amalgam war gestern!
Besuchen Sie unsere Zahnarztpraxis für eine sichere Amalgamsanierung, die nicht nur Ihr Lächeln, sondern auch Ihre Gesundheit transformiert.
Biologisch verträglich und ästhetisch
Für ein strahlendes Lächeln ohne Kompromisse
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Amalgam war gestern!

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Biologisch verträglich und ästhetisch
Für ein strahlendes Lächeln ohne Kompromisse
Die Sicherheit fängt schon beim Bohren und bei der Isolierung der Zähne an

Schutz mit Kofferdam
Zum besseren Schutz vor den Dämpfen beim Einatmen legen wir (falls die anatomischen Gegebenheiten es zulassen) einen Kofferdamm (Spanngummi aus Latex oder Silikon) an, der den Zahn bzw. die Zähne isoliert und diesen Bereich von den oberen Atemwegen trennt. Durch Bohren entstandene Dämpfe und Staub können somit nicht mehr eingeatmet werden. Denn eingeatmeter Quecksilberdampf und -staub ist um ein Vielfaches gefährlicher als das bloße Verschlucken dieses Schwermetalls.

Clean-Up Absaugkanüle
Die herausgebohrten Füllungsreste werden mit einer speziellen Kanüle (Clean-up aus Schweden) abgesaugt. Eine flexible Kunststoffkappe umschließt den Zahn von vier Seiten. Sie ist mit einem leistungsfähigen Sauger verbunden und gewährleistet, dass das Füllungsreste-Kühlwasser-Gemisch rückstandslos abgesaugt wird. Studien belegen, dass mit dem Gebrauch dieser Spezialkanüle die Verbreitung von Schleifstaub in der Mundhöhle während des Herausbohrens einer Amalgamfüllung um das 10fache geringer ist, als beim Gebrauch einer normalen Saugkanüle.

Sauerstoff-Versorgung
Ferner bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Sie beim Bohren mit Hilfe einer Nasensonde und eines Sauerstoffgerätes mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen, um die
quecksilberhaltigen Dämpfe, die bei dem Bohrvorgang entstehen können, unter allen Umständen von der Nasenschleimhaut und damit vom Riechnerv fernzuhalten. Dies geschieht am besten durch die kontinuierliche Gabe von Sauerstoff über der Nasenkatheter während des Bohrens. Der Durchfluss kann individuell eingestellt werden, jedoch beträgt dieser i.d.R. ca. 5L/Min.
Weitere Schutzmaßnahmen

Spezieller Amalgambohrer
Es werden nur extra dafür entwickelte Bohrer mit einer speziellen Verzahnung verwendet, die eine minimale Erhitzung der Füllung und somit eine geringe Freisetzung von Quecksilberdämpfen gewährleisten. Im Gegensatz zu den häufig verwendeten Diamantschleifern verhindert die ausgefeilte Schneidegeometrie ein Verschmieren oder Zusetzen des Bohrers und somit auch die zwangsläufige Bildung zusätzlicher Hitze. Um eine optimale Schneideleistung zu gewährleisten, verwenden wir nur neue und unbenutzte Bohrer für jeden Patienten.

Aushebeln der Füllung
Es wird nur so wenig wie möglich aber so viel wie nötig gebohrt. Die Entfernung der Amalgamfüllung durch Aushebeln hat Vorrang. Mit Handinstrumenten versuchen wir die Füllung in möglichst großen Stücken auszuhebeln, denn das Aushebeln hat den Vorteil, dass giftige Quecksilberdämpfe gar nicht erst entstehen können. Somit stellt diese Methode für den Patienten das geringsten Risiko dar Quecksilberdampf einzuatmen. Fairerweise müssen wir zugeben, dass diese Methode aufgrund der hohen Dichte der Amalgamfüllungen nicht immer funktioniert.

Niedrige Drehzahl
Bei der Entfernung alter Amalgamfüllungen achten wir besonders darauf, eine übermäßige Erwärmung des Füllungsmaterials zu vermeiden. Deshalb arbeiten wir mit speziell geeigneten Bohrern bei möglichst niedriger Drehzahl und unter kontinuierlicher Kühlung mit Wasser.
Durch die reduzierte Drehzahl entsteht weniger Reibungswärme, während die Wasserkühlung zusätzlich dazu beiträgt, die Temperatur der Amalgamfüllung niedrig zu halten. Gleichzeitig werden entstehende Schleifpartikel durch das Kühlwasser gebunden und mithilfe einer leistungsstarken Absaugung möglichst direkt am Entstehungsort entfernt.
Diese schonende Vorgehensweise soll die Freisetzung von Quecksilberdämpfen und Amalgamstaub während der Behandlung deutlich reduzieren. In Kombination mit unseren weiteren Schutzmaßnahmen trägt sie dazu bei, die mögliche Belastung für Patienten und Behandlungsteam so gering wie möglich zu halten.
Zusätzlich bieten wir Ihnen auf Verlangen eine Schutzbrille und einen geeigneten Haarschutz. Auf Wunsch können wir die Zähne bis zu der definitiven Versorgung mit einem für den Organismus neutralen, rein mineralischen Zement (Zum Beispiel Harvard) zwischenversorgen.
Hinweis zu den Abbildungen und Schutzmaßnahmen
Die Abbildungen sollen Ihnen die einzelnen Schutzmaßnahmen bei der Amalgamentfernung anschaulich erklären. Sie dienen der Veranschaulichung und zeigen nicht den tatsächlichen Behandlungsablauf. Die in unserer Praxis verwendeten Instrumente, Geräte und Materialien können daher von den Darstellungen abweichen.
Alle beschriebenen Schutzmaßnahmen haben das Ziel, die Belastung durch Amalgampartikel und Quecksilberdämpfe während der Behandlung so gering wie möglich zu halten.
