Die Amalgamvergiftung

Die Amalgamvergiftung, eigentlich eine Quecksilbervergiftung, wurde bis jetzt in der Tat recht häufig diagnostiziert. Dabei handelt es sich bei der Vergiftung durch Plomben aus Amalgam um eine chronische Krankheit, die bei bestimmten Personen zu beobachten ist, wenn überdurschnittliche Mengen an Quecksilber in den menschlichen Körper (vor allem Nervengewebe, Nieren, Darm und Leber) lagern. Diese Vergiftung führt zu unterschiedlichen Beschwerden wie zum Beispiel: bitterer oder metallischer Geschmack im Mund, schlechter Mundgeruch, Kopf -und Nackenschmerzen, Benommenheit, Muskelzittern, allgemein müde Muskeln, Schlappheitsgefühl, Appetitlosigkeit, Konzentrationsprobleme, Schwindel, Seh -Sensibilitäts -Sprach -Hör und Gehstörungen, Quecksilbersaum (bläulich-violette bis schwarze saumförmige Verfärbung am Zahnfleisch, Mundschleimhaut oder Lippen bei chronischer Quecksilbervergiftung) usw.

Eine Therapie stellt die sogenannte Amalgamsanierung (die Entfernung von Amalgam aus den Zähnen) und Amalgamausleitung (medikamentöse Quecksilberausleitung) mit sogenannten Chelatbildnern dar.